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durch eine Geschichte führen, die einen Mann, sein Land
und die Familie verbindet, die sein Erbe bewahrt.
Kapitel 9
Luciano Sandrone hat ein klares Erbe hinterlassen. In einem Land der schwarzfrüchtigen
Rebsorten und der Rotweine — mit einer Ausnahme in den letzten Jahrzehnten auch für
Weißweinsorten und ihre Weine — hat Luciano sein Weingut ausschließlich auf die Produkte
der traditionellsten Kategorie aufgebaut und weiterentwickelt.
Drei Rebsorten haben stets seine Arbeit und seine persönliche Suche nach Qualität
angetrieben: Dolcetto, Barbera und Nebbiolo. Keine Versuchung durch neue Sorten,
autochthone oder internationale, die in den letzten Jahrzehnten die Branchendebatte belebt
und die alternativen Produktionen gegenüber den traditionellen erweitert haben.
Aus der Rebsorte Dolcetto entsteht der Dolcetto d'Alba, aus der Barbera die Barbera d'Alba
und aus dem Nebbiolo vier Weine: Nebbiolo d'Alba Valmaggiore — linkes Tanarufer, im Roero
von Vezza d'Alba — und rechts des Flusses, im Barolo-Gebiet, drei Weine dieser
Denomination: Barolo Le Vigne, Barolo Aleste und Barolo Vite Talìn.
Beginnen wir mit dem Dolcetto, der Rebsorte des Alltags, die den Wein des Alltags hervorbringt.
Beginnen wir mit den Weinbergen, die zur Produktion des Barolo Docg Le Vigne beitragen. Es sind insgesamt fünf: Vignane in Barolo, Merli in Novello, Baudana in Serralunga d'Alba, Villero in Castiglione Falletto und Le Coste di Monforte in Monforte d'Alba.
An erster Stelle, auch aus Respekt vor der strukturellen Stufenfolge, stellen wir den Dolcetto d'Alba Doc vor, einen Wein mit kontrollierter Herkunftsbezeichnung seit 1974.
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