10.2 Wein machen, wie er es mochte

Rebe und Weinberg hatten einen besonderen Platz in Lucianos Herzen. Und das schon in jungen Jahren. „Er hatte einen geheimen Traum“, verrät uns Mariuccia: „den Wein so zu machen, wie er es mochte. Er war ein ‚Mann des Weinbergs‘, aber nicht irgendeines Weinbergs. Er sagte immer mit Stolz: ‚Der große Wein entsteht im Weinberg‘, indem man die Reben pflegt, sie begleitet, wenn sie in Schwierigkeiten sind, sie in den Momenten des Wachstums und der Ruhe unterstützt und die Arbeiten ausführt, ohne jemals zu übertreiben.
Es gab keine anderen Kulturen, die ihn interessierten, nicht einmal der Gemüsegarten. Vielmehr ärgerte ihn als junger Mann die Vorstellung, einen Gemüsegarten zu pflegen. Mit dem Aufkommen von COVID und den aufeinanderfolgenden „Lockdowns“ hatte er – da er als Kind die Nachkriegszeit erlebt hatte – Angst, seine Familie und die Familien seiner Mitarbeiter nicht ernähren zu können... „Ich erinnere mich“, präzisiert Mariuccia, „dass er nachgab und Tomaten aller Art, Bohnen, Zucchini, Karotten und großblättriges Gemüse pflanzte... Aber letztlich war es eine ständige Frustration... Sie wurden nie so, wie er es wollte. Kurz gesagt, zwischen ihm und dem Gemüsegarten gab es keine große Verbindung“.
„Aber nicht nur das“, fährt Mariuccia fort, im Weinberg wollte er nur Keltertrauben! Wehe dem, der ihn bat, ein paar Reben Tafeltrauben zu pflanzen... Aber man weiß ja: ‚Das Eisen ist hart, aber das Feuer macht es weich‘, und so änderte auch er nach und nach seine Meinung. Übrigens gab es auf unseren Hügeln schon immer die Tradition, in den Weinbergen ein wenig Biodiversität zu haben. Bis in die 1950er Jahre wurden zwischen den Reihen Ackerbohnen, Erbsen, Kichererbsen und Platterbsen gesät, sogar Weizen. Und dann gab es hier und da entlang der Reihen der Weinberge auch Obstbäume. Auch in den von Luciano erworbenen Weinbergen war das so, und deshalb hatten wir zu den verschiedenen Jahreszeiten immer reichlich Obst...“.

10.1
Zurückhaltend ja, aber sicher nicht mürrisch - Mariuccias Erinnerungen

Zurückhaltend ja, aber sicher nicht mürrisch

Als junger Mann war Luciano sehr zurückhaltend, vielleicht sogar ein wenig schüchtern, was ihn distanziert erscheinen ließ. Diese Haltung verunsicherte viele und erweckte den Eindruck, er sei eine schwer zugängliche Person.

10.3
Luciano war ein Feinschmecker - Mariuccias Erinnerungen

Luciano war ein Feinschmecker

Rebe und Weinberg hatten einen besonderen Platz in Lucianos Herzen. Und das schon in jungen Jahren.

10.4
Die Berge eine wahre Leidenschaft - Mariuccias Erinnerungen

Die Berge eine wahre Leidenschaft

Kommen wir zum Thema „Sport“. Man kann nicht sagen, dass Luciano besondere Vorlieben hatte. Er war kein Fan einer bestimmten Mannschaft, aber – wenn es sich gerade ergab – schaute er sich gerne ein Fußballspiel im Fernsehen an oder, noch lieber, die Etappen des Giro d'Italia.

10.5
Viele denkwürdige Momente - Mariuccias Erinnerungen

Viele denkwürdige Momente

Lucianos Leben war gespickt mit vielen angenehmen Momenten, vielen Anlässen, die ihn bewegt haben.

10.6
In der wenigen Freizeit - Mariuccias Erinnerungen

In der wenigen Freizeit

Zuhause war Luciano „allergisch und intolerant“ gegenüber Hausarbeiten. Er liebte die Gastfreundschaft, die Herzlichkeit bei Tisch, er feierte gerne Jubiläen und war gerne mit seinen Lieben zusammen, alle gemeinsam.

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und die Familie verbindet, die sein Erbe bewahrt.

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