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durch eine Geschichte führen, die einen Mann, sein Land
und die Familie verbindet, die sein Erbe bewahrt.
„Für ihn standen Familie und Arbeit immer an erster Stelle. Im Leben entwickelte er viele Initiativen, die sich eine nach der anderen als erfolgreich erwiesen. Sein Meisterwerk war sein Unternehmen, das er – das sollte man immer bedenken – mit viel Glauben und Willenskraft begann. Aber dann hatte er seine Leidenschaften: Er mochte die Berge und ihre Umgebung, er liebte es, Angeln zu gehen, und dabei bezog er mich systematisch ein. Für ihn war es ein Vergnügen, die Nacht in einer Schutzhütte in großer Höhe zu verbringen und morgens bei klarem Himmel und den Steinböcken, die in kurzer Entfernung weideten, aufzuwachen.“
Und wie sah er die Küche?
„Mein Großvater hatte eine übertriebene Leidenschaft für die Küche, insbesondere für die traditionelle. Aber er machte nicht bei bekannten Gerichten halt. Er schätzte es, neue Vorschläge zu entdecken, die vielleicht auf der Fusion von Zutaten von hier und von außerhalb basierten. Deshalb bezog er mich mit ein, um ein neues Restaurant auszuprobieren. Manchmal ging er mit mir, manchmal mit meiner Schwester Alessia. Oder auch mit uns beiden.“
Und aus kultureller und sportlicher Sicht?
„Er liebte verschiedene Musikrichtungen, von klassischer bis hin zu leichter Musik mit einer besonderen Vorliebe für Celentano. Er nahm uns im Sommer mit Begeisterung mit in die Arena von Verona zu Konzerten. Und was den Sport betraf, so hatte er das Radfahren im Blut, auch wenn in letzter Zeit auch seine Leidenschaft für Tennis und Formel 1 begonnen hatte.“
Irgendein Bedauern oder Nostalgie?
„Das größte Bedauern ist, dass er zu früh gegangen ist. Jetzt hätte er beginnen können, die Ergebnisse seiner Arbeit zu ernten. Vielleicht die Ruder ein wenig einziehen und sich von der Strömung treiben lassen, indem er einerseits weiterhin als Aufseher für seine Mitarbeiter fungiert und andererseits die gebührende Anerkennung für die große Arbeit erhält, die er sein ganzes Leben lang geleistet hat. Das Schicksal wollte es nicht, und so bleiben in uns das Bedauern und die Nostalgie für das, was hätte sein können und stattdessen nicht war.“
Zu meinem Großvater hatte sich ein sehr schönes Verhältnis entwickelt, auch wenn in manchen Zeiten die Stärke seines Charakters die Oberhand gewann.
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